Capturo
Blog · Capturo

Loom Alternative gesucht? 9 Tools im Vergleich

Loom verkauft zwei Dinge: einen Bildschirmrecorder und einen gehosteten Link, der dir zeigt, wer das Video angesehen hat. Die meisten Alternativen ersetzen beides, ein paar nur den Recorder. Unten findest du neun Tools mit Preisen vom Oktober 2026, was der Gratis-Tarif wirklich erlaubt und wofür sich welches Tool eignet.

Aktualisiert Oktober 2026

Kurz gesagt

  • Der direkteste Ersatz: Cap. Open Source, Teilen per Link, Kommentare und eine Desktop-Lizenz auf Lebenszeit für 58 USD, wenn du nur lokal aufnimmst.
  • Kein Abo, nur Mac, und du verschickst Dateien statt Links: Capturo, unsere App, einmalig 29 USD.
  • Vertriebsvideos mit Tracking und CRM: Vidyard. Saubere Produktdemos: Tella oder Screen Studio.
  • Kostenlos und unbegrenzt, ohne Hosting: OBS Studio.

Die Vergleichstabelle

ToolBezahlpreisGratis-TarifPlattformenGut fürDer Haken
Loom (Referenz)18 USD/Nutzer/Monat, 24 USD mit KI25 Videos à 5 Min., 720pMac, Windows, iOS, Android, ChromeAsynchrone Videos im TeamGratis-Tarif ist eher eine Testphase
Cap58 USD einmalig, oder Pro 8,16 USD/Nutzer/Monat jährlichPrivat, lokale Aufnahmen unbegrenzt, Links bis 5 Min.Mac, Windows, LinuxLinks wie bei Loom, ohne Lock-inJunges Produkt mit Ecken
Capturo (unsere)29 USD einmaligKeine Testphase (30 Tage Geld zurück)Mac (ab macOS 14)Lokale Clips, die fertig aussehenKeine Links, keine Aufrufzahlen
Tella13 USD/Nutzer/Monat jährlichKeiner, 7 Tage TestMac, Windows, ChromeGeschnittene Demos und TutorialsGar kein Gratis-Tarif
Zight9,95 USD/Nutzer/Monat jährlichVideos bis 5 Min., 720p, 1 GBMac, Windows, iOS, ChromeScreenshots, GIFs und Video in einemEchte Statistiken kosten extra
Vidyard59 USD/Nutzer/Monat jährlich5 Videos/Monat, bis 30 Min.Chrome, Desktop-AppVertriebEtwa dreimal so teuer wie Loom
ScreenPal4 USD/Monat jährlich15 Min., 10 gehostete Videos, WasserzeichenWindows, Mac, Chromebook, MobilLehrkräfte und StudierendeWasserzeichen bis zum 10-USD-Tarif
Screen Studio9 USD/Monat jährlich, 29 USD monatlichNicht angegebenNur MacDemos mit Auto-ZoomInzwischen nur noch Abo
Descript16 USD/Monat jährlich60 Min. Material/Monat, 720p, WasserzeichenMac, Windows, WebSchnitt über das TranskriptZu schwer für eine kurze Nachricht
OBS StudioKostenlosAlles, ohne LimitMac, Windows, LinuxLange Aufnahmen, StreamingKeine Links, aufwendige Einrichtung

Preise in US-Dollar laut Website des jeweiligen Anbieters, Stand 9. Oktober 2026, pro Nutzer und Monat, sofern nicht anders angegeben. Je nach Land kommt Mehrwertsteuer dazu.

Was du eigentlich ersetzt

Den Bildschirm aufzunehmen ist der leichte Teil. Schwer zu ersetzen ist der Ablauf drumherum: Du nimmst auf, der Link liegt sofort in der Zwischenablage, die andere Person schaut im Browser, kommentiert an einer bestimmten Stelle, und du siehst, wer es geöffnet hat. Im kostenlosen Starter-Tarif ist dieser Ablauf gedeckelt: 25 Videos pro Person und 5 Minuten pro Aufnahme. Deshalb stoßen die meisten schon im ersten Monat an die Grenze. Business kostet 18 USD pro Nutzer und Monat, die KI-Funktionen (Titel, Zusammenfassungen, Füllwörter entfernen) stecken in einem eigenen Tarif für 24 USD.

Die erste Frage lautet also: Brauchst du den Link? Gehen deine Videos an Kunden, Bewerber oder Leute außerhalb eures Chats, brauchst du Hosting, und die Optionen 1 sowie 3 bis 8 haben es. Landen sie in Slack, in einem Ticket oder einem Pull Request, erledigt eine Datei denselben Job, und das Hosting ist genau das, wofür du zahlst, ohne es zu nutzen.

1. Cap: Loom als Open Source

Cap kommt dem Loom-Alltag am nächsten. Der Instant-Modus lädt schon während der Aufnahme hoch und gibt dir den Link, sobald du stoppst; der Studio-Modus nimmt lokal in bis zu 4K auf, mit Zooms, Untertiteln und Weichzeichner. Zuschauer können an bestimmten Stellen kommentieren und reagieren. Cap läuft auf Mac, Windows und Linux, und weil der Code offen ist, kannst du es selbst hosten oder deinen eigenen S3-Speicher anbinden.

Das Preismodell ist ungewöhnlich, im guten Sinn. Der Gratis-Tarif gilt für private Nutzung, mit unbegrenzten lokalen Aufnahmen und Links bis 5 Minuten. Die Desktop-Lizenz kostet einmalig 58 USD (oder 29 USD pro Jahr), wenn du nur den Recorder willst. Cap Pro mit unbegrenzten Cloud-Links, Zuschauerstatistik, KI-Zusammenfassungen und einem Loom-Import kostet 12 USD pro Nutzer und Monat, jährlich bezahlt 8,16 USD.

Der Haken: Das Produkt ist jung, und das merkt man an manchen Stellen. Das 5-Minuten-Limit in der kostenlosen Cloud ist dieselbe Grenze wie bei Loom. Nimm es, wenn du den Loom-Ablauf günstiger willst und deinen Speicher gern selbst kontrollierst.

2. Capturo: unsere App, für lokale Clips ohne Abo

Karte zu Capturo: 29 Dollar einmalig, Mac, nimmt Video über einem Live-Verlauf auf und wandelt kurze Clips in GIF um

Capturo ist die App, die diese Website verkauft. Lies diesen Abschnitt mit diesem Wissen. Sie steht auf Platz zwei, weil sie die andere Hälfte des Problems löst, nicht dieselbe wie Cap.

Was sie nicht kann, zuerst: Capturo hat keine Links zum Teilen, kein Hosting, keine Aufrufzahlen und keine Kommentare. ⇧⌘9 nimmt den Bildschirm oder einen Bereich als MP4-Datei auf deinem Mac auf, und das Verschicken liegt bei dir. Wenn du Loom wegen des Links nutzt, spring direkt zu Tella oder Zight.

Was sie kann: Die Aufnahme wird live über einen Verlaufs-Hintergrund mit abgerundeten Ecken gelegt, die Datei ist also fertig, sobald du stoppst. Außerdem an Bord, in den Einstellungen zuschaltbar: optionale Webcam-Blase, Mikrofon (ab macOS 15) und Auto-Zoom bei Klicks (Beta). Kurze Clips werden zum GIF (12 fps, 960 px breit, bis 45 Sekunden), das in Slack, GitHub oder Jira von selbst abspielt. Screenshots bekommen Pfeile, Text, Verpixelung und dein Logo. Die native App ist etwa 2 MB groß und läuft ab macOS 14.

Der Haken: nur Mac. Ohne Lizenz funktionieren Screenshots, aber Exporte tragen ein kleines Wasserzeichen und die Bildschirmaufnahme bleibt gesperrt. Eine Testphase gibt es nicht. Die Lizenz kostet einmalig 29 USD, mit 30 Tagen Geld-zurück-Garantie. Nimm sie, wenn deine Videos kurz und intern sind und sowieso als Anhang enden. Capturo herunterladen.

Beispiel eines Capturo-Exports: Fenster auf Verlaufs-Hintergrund mit Pfeil, verpixelter Zeile und Branding

3. Tella: für Demos, die du vor dem Versand schneidest

Tella nimmt Bildschirm und Kamera auf und lässt dich danach über das Transkript schneiden, Clips umstellen und Layouts und Hintergründe setzen. Die Videoseite bietet Kommentare, Reaktionen, Call-to-Action-Buttons, Passwortschutz und Statistiken. Transkripte gibt es in 106 Sprachen. Es gibt native Recorder für Mac und Windows und eine Chrome-Erweiterung.

Der Haken: Es gibt keinen Gratis-Tarif. Nach 7 Tagen Test kostet Pro 13 USD pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, Premium 19 USD. Tella wirbt beim Jahrespreis mit 50 Prozent Rabatt, monatlich zahlst du also etwa das Doppelte. Nimm es, wenn du Produkt-Touren, Kurslektionen oder Launch-Demos machst, bei denen sich ein paar Minuten Schnitt lohnen.

4. Zight: Screenshots, GIFs und Video in einer App

Zight hieß früher CloudApp und kann weiterhin mehr als Video: beschriftete Screenshots, kurze GIFs und Bildschirmaufnahmen landen in derselben Bibliothek, jeweils mit Link. Mit den "Video Requests" schickst du jemandem einen Link, über den er seinen Bildschirm für dich aufnimmt, praktisch für Fehlerberichte von Kunden.

Der Gratis-Tarif erlaubt Videos bis 5 Minuten in 720p, GIFs bis 15 Sekunden, 1 GB Speicher und Zugriff auf deine letzten 50 Aufnahmen. Create kostet 9,95 USD pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung und bringt KI-Transkripte und Aufrufzahlen; Collaborate (12 USD) zeigt, wie viel jede Person gesehen hat, samt E-Mail-Adresse. Läuft auf Mac, Windows, iOS und Chrome.

Der Haken: Gratis gibt es weder Transkripte noch Statistiken. Nimm es, wenn dein Team genauso viele Screenshots wie Videos verschickt und ein Werkzeug für beides will.

5. Vidyard: für Vertriebsteams

Vidyard ist für den Vertrieb gebaut: Videoseiten im eigenen Branding, Call-to-Actions, detaillierte Statistiken und im Teams-Tarif eine Anbindung an HubSpot und Salesforce, damit der Aufruf eines Interessenten im CRM landet. Gratis bekommst du 5 Videos pro Monat mit bis zu 30 Minuten.

Der Haken: der Preis. Starter kostet 59 USD pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (89 USD monatlich), rund das Dreifache von Loom, und die CRM-Anbindung gibt es erst im Teams-Tarif auf Anfrage. Nimm es, wenn Videos Teil deines Sales-Funnels sind und du Aufrufe mit Umsatz verknüpfen kannst. Für interne Videos ist es zu viel.

6. ScreenPal: der günstigste Bezahltarif, gebaut für Bildung

ScreenPal, früher Screencast-O-Matic, läuft fast überall: Windows, Mac, Chromebook, iOS und Android. Mit dabei sind Editor, Untertitel sowie Quizze und Umfragen im Video, deshalb ist es an Schulen verbreitet.

Der Gratis-Tarif nimmt bis zu 15 Minuten auf, hostet 10 Videos in 720p und setzt ein Wasserzeichen. Deluxe kostet 4 USD im Monat bei jährlicher Zahlung und ist damit der günstigste Bezahltarif in dieser Liste; Max (10 USD) entfernt das Wasserzeichen und bringt KI-Transkripte.

Der Haken: Die Zuschauerstatistik ist dünn, und die Oberfläche zielt aufs Klassenzimmer, nicht auf Produktteams. Nimm es, wenn du unterrichtest oder Chromebook-Unterstützung brauchst.

7. Screen Studio: Mac-Demos mit automatischem Zoom

Screen Studio hat den Look bekannt gemacht, bei dem das Bild dorthin zoomt, wo du klickst, und der Mauszeiger geglättet wird. Inzwischen hostet es auch Links für Videos bis 30 Minuten, mit Kommentaren an bestimmten Sekunden und Aufrufzahlen.

Der Haken: nur Mac und für Neukunden nur noch im Abo: 29 USD im Monat oder 9 USD im Monat bei jährlicher Zahlung. Die Lifetime-Lizenz gibt es nicht mehr. Für eine schnelle Antwort ist es außerdem langsamer als Loom, weil es auf ein ausgefeiltes, exportiertes Video ausgelegt ist. Nimm es, wenn du Produktdemos für eine Landingpage baust.

8. Descript: wenn das Video richtig geschnitten werden muss

Descript ist vor allem ein Schnittprogramm: Du nimmst auf (Bildschirm, Kamera oder einen Gast aus der Ferne) und schneidest das Video dann, indem du das Transkript bearbeitest, entfernst Füllwörter und fügst Untertitel hinzu. Teilen-Seiten sind in allen Tarifen unbegrenzt.

Der Gratis-Tarif umfasst 60 Minuten Material pro Monat und exportiert in 720p mit Wasserzeichen. Hobbyist kostet 16 USD im Monat bei jährlicher Zahlung (24 USD monatlich), Creator 24 USD. Es gibt Apps für Mac und Windows sowie eine Web-Version.

Der Haken: Für einen zweiminütigen Fehlerbericht ist es viel schwerer als Loom. Nimm es, wenn deine asynchronen Videos eher wie ein Podcast oder ein YouTube-Video aussehen als wie eine Chatnachricht.

9. OBS Studio: kostenlos, unbegrenzt, ohne Hosting

Karte zu OBS Studio: kostenlos, Open Source, plattformübergreifend, streamingtauglich

OBS Studio ist kostenlos und Open Source für Windows, macOS ab Version 13 und Linux. Kein Wasserzeichen, kein Zeitlimit, dafür Szenen, mehrere Kameras, Audiomischung und Livestreaming.

Der Haken: OBS nimmt eine Datei auf, und dann ist Schluss. Kein Link, keine Kommentare, keine Statistik, und die erste Sitzung geht dafür drauf, Szenen und Quellen zu verstehen. Nimm es, wenn du lange Tutorials aufnimmst oder streamst und schon einen Ort zum Hochladen hast. Für einen kurzen Clip am Mac ist die Bildschirmaufnahme des Systems (Shift + Command + 5) schneller und braucht keine Installation.

Bevor du Loom kündigst

Deine Videos liegen in der Loom-Cloud, und nach dem Wechsel in den Gratis-Tarif gilt das Limit von 25 Videos auch für sie. Lade alles, was du behalten willst, herunter, solange der Workspace noch bezahlt ist (jedes Video lässt sich als MP4 exportieren). Cap Pro kann eine Loom-Bibliothek direkt importieren, falls du dorthin wechselst.

Wenn du auf Dateien umsteigst, ist der Link schnell ersetzt: MP4 in Google Drive, Dropbox oder iCloud ablegen und den Freigabelink teilen, oder die Datei direkt in Slack oder Teams ziehen, wo sie im Chat abspielt. Damit ein kurzer Clip von selbst läuft, mach ein GIF daraus, mit dem kostenlosen MP4-zu-GIF-Konverter direkt im Browser.

Wie wir ausgewählt haben

Wir sind von den Tools ausgegangen, die bei der Suche nach einer Loom Alternative auftauchen, und von denen, die in Diskussionen über den Abschied von Loom empfohlen werden. Eingestellte Produkte und reine Windows-Tools haben wir gestrichen. Preise und Limits der Gratis-Tarife stammen von der Preisseite des jeweiligen Anbieters, geprüft am 9. Oktober 2026; wo ein Anbieter nur den Jahrespreis zeigt, steht das dabei. Team-Funktionen wie Single Sign-on haben wir nicht getestet. Capturo ist unser eigenes Produkt. Es steht auf Platz zwei, nicht auf eins, weil Cap mehr von dem ersetzt, was Loom macht.

Wenn du eher eine Screenshot-App für den Mac suchst, die auch aufnehmen kann, deckt unser Vergleich zur CleanShot X Alternative das mit Preisen ab.

Häufige Fragen

Was ist die beste kostenlose Loom Alternative? +
Wenn du Links brauchst: der Gratis-Tarif von Cap (privat, Links bis 5 Minuten, lokale Aufnahmen unbegrenzt). Für Aufnahmen ohne Limit und ohne Hosting: OBS Studio. Am Mac ist die eingebaute Bildschirmaufnahme (Shift + Command + 5) kostenlos und braucht keine Installation.
Gibt es eine Loom Alternative ohne Abo? +
Ja. Cap verkauft eine Desktop-Lizenz auf Lebenszeit für 58 USD, OBS Studio ist kostenlos, und Capturo (unsere Mac-App) kostet einmalig 29 USD. Keines der drei bietet zu diesem Preis gehostete Links wie Loom: Die Cloud-Links von Cap brauchen Pro, Capturo und OBS erzeugen Dateien.
Hat Capturo Links zum Teilen wie Loom? +
Nein. Capturo nimmt MP4-Dateien auf deinem Mac auf und hat weder Hosting noch Aufrufzahlen noch Kommentare. Die Datei verschickst du selbst, etwa über Slack, Drive oder E-Mail.
Welche Loom Alternative zeigt, wer das Video gesehen hat? +
Vidyard hat die ausführlichste Statistik und eine CRM-Anbindung. Tella, Zight Collaborate und Cap Pro bieten Zuschauerstatistiken in den Bezahltarifen. Screen Studio zeigt Aufrufzahlen.
Wie lang darf ein Video im kostenlosen Loom-Tarif sein? +
Fünf Minuten pro Aufnahme, bei bis zu 25 Videos pro Person, Stand Oktober 2026. Meeting-Aufnahmen sind anders begrenzt.
Welche kostenlose Loom Alternative läuft unter Windows? +
Cap und OBS Studio laufen kostenlos unter Windows; der Gratis-Tarif von ScreenPal auch, aber mit Wasserzeichen. Screen Studio und Capturo gibt es nur für den Mac.